Begutachtungs-Richtlinien zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit - gültig ab 01.01.2017

Die Grundlage für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit bilden die Begutachtungs-Richtlinien. Sie konkretisieren die allgemeinen Vorgaben des Pflegeversicherungsgesetzes, damit die Begutachtungen in ganz Deutschland nach einheitlichen Regeln durchgeführt werden. Der derzeit gültige Pflegebedürftigkeitsbegriff stellt zentral auf den zeitlichen Hilfebedarf in der Grundpflege und bei der hauswirtschaftlichen Versorgung ab. Entsprechend steht die Definition dessen, was einen Hilfebedarf ausmacht und wie der Zeitaufwand für die Hilfen bemessen wird, im Mittelpunkt der aktuellen Begutachtungs-Richtlinien.

Durch den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff wird sich dies zum 1. Januar 2017 grundlegend verändern. Insofern mussten auch die Begutachtungs-Richtlinien neu verfasst werden. Die Erarbeitung der neuen Richtlinien erfolgte in enger Zusammenarbeit von GKV-Spitzenverband und MDS mit den MDK und den Verbänden der Pflegekassen auf Bundesebene unter Einbeziehung von Vertreterinnen und Vertretern der Betroffenen und der jeweils zuständigen Bundesministerien.

Die PDF-Fassung der Begutachtungs-Richtlinien können Sie hier downloaden.
Die Broschürenfassung der Richtlinien ist aufgrund der hohen Nachfrage derzeit vergriffen und wird voraussichtlich ab Juni 2017 wieder als Broschüre lieferbar sein. 

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  • Richtlinien
    Richtlinien zum Verfahren der Feststellung von Pflegebedürftigkeit sowie zur pflegefachlichen Konkretisierung der Inhalte des Begutachtungsinstruments nach dem SGB XI (Begutachtungs-Richtlinien – BRi) vom 15.04.2016 - gültig ab 01.01.2017
  • Richtlinien
    Übersicht der Änderungen in den Begutachtungsrichtlinien Pflege, Fassung vom 31.03.2017

    Die Änderungen erfolgten zur Anpassung an das PSG III und redaktionell zur Sicherstellung einer einheitlichen Begutachtung (Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches - vom 15. April 2016 geändert durch Beschluss vom 31.03.2017).